11. März 2013
Deutsche Archäologen sind in der Türkei offenbar nicht gern gesehen.
Zumindest nicht beim türkischen Kultusminister Ömer Celik. Er hat im Magazin "Der Spiegel" kritisiert, dass deutsche Ausgrabungsteams "wüste Landschaften" hinterlassen. Sehr viele Archäologen verließen die Grabungsstätten, ohne für Ordnung und Restauration zu sorgen. Es werde unsensibel mit Kulturgütern umgegangen. Als vorbildlich lobte der Minister dagegen Teams aus Japan und Belgien.
Zwischen Deutschland und der Türkei schwelt seit längerem ein Archäologie-Streit. Es geht um die Herausgabe von Ausgrabungsstücken, die aus Sicht der Türkei illegal nach Deutschland gekommen sind.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)