12. März 2013

Mexikanische Zeitung berichtet nicht mehr über Drogenkrieg - aus Angst vor den Kartellen

Firmen sollen ihre Mitarbeiter schützen: In Mexiko muss eine Zeitung dafür ziemlich weit gehen.

Aus Angst vor Vergeltungsaktionen der Drogenkartelle berichtet das Blatt "Zócalo" jetzt gar nicht mehr über die organisierte Kriminalität im Land. Im Leitartikel war zu lesen, dass die Redaktionsleitung sich um die Sicherheit der Mitarbeiter und ihrer Familien sorge. Deshalb habe man entschieden, nicht mehr über das Thema zu schreiben.

Das Komitee zum Schutz von Journalisten (CPJ) rechnet Mexiko zu den gefährlichsten Ländern für Reporter. Im vergangenen Jahr hatte schon einmal eine Zeitung die Berichterstattung über die Kartelle eingestellt.

Hier findet ihr den Leitartikel von "Zócalo" (auf Spanisch).

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)