12. März 2013

Fluorid im Wasser verhindert Karies

In Deutschland wird das Trinkwasser nicht mit Fluorid versetzt, in manchen anderen Ländern aber schon.

In Australien gibt es beispielsweise einige Städte, die ihr Leitungswasser fluoridieren, und andere, die das nicht tun. Zumindest auf die Gesundheit der Zähne scheint das Fluorid positiv zu wirken - es entsteht seltener Karies. Das hat jetzt eine Untersuchung gezeigt. Die Forscher hatten dafür die Daten von mehr als 3.500 Menschen ausgewertet. Dabei habe sich auch gezeigt, dass die positive Wirkung auch dann eintritt, wenn man erst nach der Kindheit damit anfängt, Fluorid-Wasser zu trinken. Bisher sei angenommen worden, dass es schon in der Kindheit getrunken werden muss, um eine positive Wirkung zu erzielen.

Die Studie widerspricht damit einem Gutachten der Europäischen Kommission von 2010. Dort hieß es noch, dass es für eine positive Wirkung auf die Gesundheit der Zähne keine ausreichenden wissenschaftlichen Beweise gebe.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)