12. März 2013

Invasive Riesenschnecke in Australien vernichtet

Zu Fuß kommen Schnecken nicht schnell voran, und schwimmen können sie auch nicht.

Aber als blinder Passagier an Bord eines Frachtschiffes lässt sich die Strecke zwischen Afrika und Australien ganz gut überwinden. Auf diese Weise gelangte eine etwa Baseball-große Afrikanische Riesenschnecke bis in den Hafen von Brisbane. Die Tiere können bis zu 30 Zentimeter lang und ein Kilogramm schwer werden. Die Schnecke ist eine Gefahr für das australische Ökosystem, weil sie sehr widerstandsfähig ist, sich schnell vermehrt und viele unterschiedliche Pflanzen als Nahrung nutzt. Außerdem kann sie die Krankheit Menningitis übertragen. Aus diesem Grund wurde die Schnecke im Hafen von Brisbane auch schnell nach ihrer Entdeckung von Behördenvertretern vernichtet.

Die letzte Schneckenplage in Australien fand im Jahr 1977 statt. Damals wurden in einer aufwändigen Kampagne hunderte Afrikanische Riesenschnecken vernichtet.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)