12. März 2013

Grapefruit mit "weniger Nebenwirkungen" gezüchtet

Zu Risiken und Nebenwirkungen müsste man in diesem Fall wohl seinen Obsthändler fragen.

Aber auch der wird in der Regel wohl wenig dazu sagen können, welche Wechselwirkungen es zwischen dem Konsum von Grapefruitsaft und bestimmten Medikamenten gibt. In einem kanadischen Fachjournal berichteten Forscher im vergangenen Jahr von 85 Medikamenten, auf die Grapefruits eine Wirkung haben. Der Grund dafür sind chemische Verbindungen in den Früchten, die die Wirkung von bestimmten Enzymen hemmen.

Wissenschaftler der Universität von Florida haben jetzt eine neue Hybrid-Grapefruit-Sorte entwickelt, die weniger dieser Verbindungen enthält. Somit sollte sie weniger Wechselwirkungen mit Medikamenten eingehen. Ob das tatsächlich der Fall ist, muss jetzt noch in klinischen Studien an Menschen getestet werden. Bei Erfolg könnten dann auch Menschen, die Medikamente einnehmen, wieder Grapefruits konsumieren.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)