12. März 2013
Ab August haben alle Kinder unter drei Jahren einen Anspruch auf einen Kita-Platz - die Qualität der Einrichtungen lässt aber zu wünschen übrig.
Die Note "unbefriedigend" gibt es von den Verantwortlichen der "Nationalen Untersuchung zur Bildung, Betreuung und Erziehung in der frühen Kindheit". Sie haben in acht Bundesländern die Arbeit von 600 Einrichtungen untersucht und den Entwicklungsstand der Kinder getestet. Im Schnitt sei das Niveau mittelmäßig. Besorgniserregend sei vor allem die große Spannbreite der untersuchten Einrichtungen. Denn die Kita könne entscheidende Impulse setzen: Kinder aus sehr guten Einrichtungen seien solchen aus sehr schlechten um ein ganzes Jahr in ihrer Entwicklung voraus.
Die Forscher kritisieren, dass derzeit vor allem auf Quantität gesetzt werde, um den Rechtsanspruch zu erfüllen. Und die Eltern hätten zudem selten eine Wahl. Es müsse aber in Zukunft systematische Qualitätsuntersuchungen geben und entsprechende Verbesserungen innerhalb der Einrichtungen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)