12. März 2013
Krebszellen verhalten sich wie Krieger in der Antike:
Sie bilden eine Art Formation, um sich erfolgreich ausbreiten zu können. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Universität Montreal in dem Fachmagazin "Nature Cell Biology".
In Experimenten an Fruchtfliegen machten sie zwei Proteine aus, die die Bewegung von Zellen koordinieren: Rab11 und Moesin. Mit Hilfe von Laserstrahlen setzten sie die Proteine außer Gefecht. Das Ergebnis: Die Zellen waren nicht mehr in der Lage, ihre Bewegungen aufeinander abzustimmen, ihr Fortkommen war gestoppt.
Dieser Mechanismus ließe sich auch auf Krebszellen anwenden - davon sind die Wissenschaftler aus Kanada überzeugt. Denn auch bei deren Ausbreitung spielten Rab11 und Moesin eine entscheidende Rolle.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23376974
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)