12. März 2013
Kistenweise alte Papiere - die Beute einiger Tuareg-Milizen in Mali sah auf den ersten Blick nicht besonders wertvoll aus.
Nach einem Bericht des französischen Radiosenders RFI enthalten die drei Metallkisten allerdings antike Domumente aus der Ahmed-Baba-Bibliothek in Timbuktu. Die ehemalige Karawanenstadt Timbuktu stand monatelang unter der Herrschaft der Islamisten, während dieser Zeit wurde die Bibliothek, die zum Weltkulturerbe gehört, geplündert und in Brand gesteckt. Mehr als 4000 alte Schriften verschwanden, später stellte sich heraus, dass Bewohner der Stadt heimlich viele Dokumente gerettet hatten. Die jetzt entdeckten Handschriften sollen zunächst in der nordmalischen Stadt Kidal aufbewahrt werden und später nach Timbuktu zurückkehren.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)