12. März 2013

Nashorn-Wilderei: Madagaskar und Vietnam drohen internationale Strafen

Wenn Mosambik den illegalen Handel mit Nashorn nicht besser bekämpft, wird es teuer.

Die Artenschutzkonferenz in Bangkok droht dem südostafrikanischen Land mit Strafen in Millionenhöhe: Bis Frühjahr kommenden Jahres soll die Regierung von Mosambik einen Aktionsplan vorlegen, um den Schmuggel von Nashorn zu stoppen. Die Tiere werden demnach in Südafrika gewildert und von mosambikanischen Schleusern vor allem nach Vietnam gebracht. Dort gilt Nashorn als Heilmittel und wird für bis zu 50.000 Euro pro Kilo unter dem Ladentisch verkauft. Auch auf Vietnam machte die Artenschutzkonferenz deshalb Druck: Wenn die Regierung in Hanoi den illegalen Verkauf von Nashorn nicht bald wirksam unterbindet, drohen ihr ebenfalls Millionenbußen.

Außerdem hat die Bangkoker Artenschutzkonferenz den Schutz von Elefanten im Blick. Neun Länder wurden aufgefordert, stärker gegen den Schmuggel von Elfenbein vorzugehen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)