12. März 2013
Sexmus Ronny und Camino Freigeist dürften es schwer haben in ihrem Leben.
Noch wissen sie es allerdings nicht. Denn sie gehörten 2012 zu der wachsenden Zahl von Neugeborenen, denen liebende Eltern einen ausgefallenen Vornamen verpassten. Eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur unter Standesämtern hat ergeben, dass es davon immer mehr gibt.
Demnach wären die Vornamen Madison oder Brooklyn vor 20 Jahren noch abgelehnt worden. Heute ist dagegen fast alles möglich. Die Beamten seien liberaler geworden, die Gerichte in ihren Urteilen zur Namensgebung auch. Tarzan, Winnetou und Schneewittchen - solche Namen würden heutzutage abgenickt, sogar Sunil und Lenor. Nur das Ehepaar Schlipfer konnten Standesbeamte eines Besseren belehren: Sie wollten ihre Tochter Rosa nennen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)