13. März 2013
Egal, ob Psycho, Blair Witch Project oder The Cabin In The Woods - Horrorfilme haben viele Fans.
Aber warum eigentlich? Dieser Frage geht die Zeitschrift "Psychologie Heute" in ihrer neuen Ausgabe nach. Denn normalerweise meiden Menschen Situationen, die Angst machen. Eine mögliche Erklärung: Beim Gruseln werde die eigene Angst als lustvoll empfunden. Dem Medienpsychologen Markus Appel von der Universität Linz zufolge ist die Angst beim Horrorfilm-Schauen zunächst einmal nichts weiter als Angst. Die Lust daran komme erst, wenn man sich beim Angsthaben selbst beobachte. Die Lust sei die "Meta-Emotion" über der Angst. Denn Emotionen könnten sich durchaus auf andere Emotionen beziehen. Ein weiteres Beispiel dafür sei, wenn man sich darüber ärgert, dass man sich schon wieder über etwas ärgert.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)