13. März 2013
Hier gibt es das gemeinsame Bier nicht nach der Probe, sondern währenddessen.
Die "Süddeutsche Zeitung" berichtet über das Phänomen von Kneipenchören. So einer habe sich jetzt auch in Hamburg gegründet, in Berlin gebe es ihn seit zwei Jahren. Der Kneipenchor in Hamburg singt laut dem Bericht zwar auch vom Notenblatt, aber nicht in der Reihe aufgestellt, sondern wild durcheinander. Auch das Repertoire habe wenig mit dem klassischen Kirchenchor zu tun. Geprobt würden Stücke von Gotye oder Katy Perry.
Die Autorin des Berichts sieht Chöre grundsätzlich als Treffpunkt für Menschen mit gleichen Interessen. Sie schreibt auch von Schwulen- und Lesben-Chören wie den "Philhormonikern" oder einem Chor aus Chefs, dem "Leaderchor". Auch in einer Berliner Künstlerwerkstatt haben sich Gleichgesinnte zusammmengefunden: im "Ich-kann-nicht-singen-Chor".
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)