13. März 2013
Japan gehört zweifelsohne zu den Ländern, in denen sich Touristen im Bad erst einmal orientieren müssen:
Statt einer Rolle Klopapier haben die Toiletten ein elektronisches Bedienfeld, das mit mancher Armatur im Auto mithalten kann. In Japan ist das Dusch-WC Standard: mit Warmwasser-Strahl, Elektrofön und oft auch mit einer Sitzheizung. Der Porzellan-Hersteller Villeroy & Boch aus dem Saarland will der Technik auch in Deutschland zum Durchbruch verhelfen. Nach einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" arbeitet das Unternehmen dafür mit einem großen japanischen Sanitärhersteller zusammen. Villeroy & Boch hofft demnach darauf, in Deutschland bald jedes Jahr 200.000 der elektronischen Kloschüsseln zu verkaufen.
Sie soll in der Standardausführung 2.000 Euro kosten - ein Vielfaches des Preises normaler Toiletten. Sie einzubauen kann aber noch deutlich teurer werden: In Deutschland liegt normalerweise kein Stromanschluss am Klo.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)