14. März 2013
Das neue Teleskop "ALMA" in der chilenischen Wüste ist noch keinen Tag eingeweiht und trotzdem hat es schon bei einer großen Studie geholfen.
Astronomen haben mit seiner Hilfe nachgewiesen, dass schon vor zwölf Milliarden Jahren außergewöhnlich viele Sterne entstanden sind. Da war das Universum noch keine zwei Milliarden Jahre alt. Bisher war man davon ausgegangen, dass die größten Stern-Entstehungs-Phasen später stattfanden.
Die Forscher konnten die frühen Galaxien deshalb so gut untersuchen, weil das neue Teleskop "ALMA" eine besonders hohe Auflösung hat. Es steht in der Atacama-Wüste und hat 66 Hochpräzisionsantennen. Zum Zeitpunkt der Studie waren davon nur 16 aktiv. Deshalb gehen die Forscher davon aus, dass sie bald noch mehr Details zur Entstehung der Sterne vorlegen können.
Die Ergebnisse sind im Fachmagazin "Nature" veröffentlicht.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)