14. März 2013
Beim Datenschutz ist Deutschland ganz weit vorne.
Zur netztechnologischen Avantgarde zählen wir aber nicht. So schreibt es die "taz" in einem Artikel, in dem es um ein neues Produkt von Google geht, eine Brille namens Glass. Sie kann, was andere Geräte längst können: ins Netz gehen, Daten austauschen, Fotos und Tonaufnahmen machen, nur ist es eben eine Brille.
Noch ist sie nicht auf dem Markt, aber die Angst davor ist laut dem Artikel längst da. Die Angst vor Überwachung, vor Verletzung der Privatsphäre. Typisch Deutsch findet der Autor das. In Großbritannien und den USA würden solche Debatten rational geführt, mit Argumenten. Es gehe um einzelne Punkte der Technologie und nicht um die Technologie selbst. In Deutschland aber gehe man irrational an so ein Thema ran, naiv und ängstlich.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)