14. März 2013
Diese Fossilien sind zwischen zehn und zwölf Millionen Jahre alt und sollen Aufschluss darüber geben, wie sich Lebewesen entwickelt haben.
Forscher der LMU in München haben in Kenia 170 Fischfossilien entdeckt. Sie werden jetzt in Deutschland genauer untersucht.
Das Rift Valley in Kenia, wo die Fische gefunden wurden, gilt als "Wiege der Menschheit". Anthropolgen hatten dort auch Überreste menschlicher Urahnen gefunden. Fossilienfunde sind wichtig, um die Evolutionsgeschichte zu verstehen. Forscher können dadurch Rückschlüsse darauf ziehen, wie die Umwelt und das Klima waren und wie sich Pflanzen und Lebewesen entwickelten. Um zum Beispiel zu erklären, wie sich der Hominid, also der Vorläufer des Menschen entwickelt hat, ist es wichtig zu verstehen, wie genau die Landschaft früher aussah. Die Forscher hoffen, diese Frage auch mithilfe der Fischfossilien klären zu können.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)