14. März 2013

Greenpeace gibt neue Tipps für die Fischtheke

Wer ein ökologisches Gewissen hat und gern Fisch isst, hat ein Problem.

Denn die meisten Arten werden ausgebeutet und rücksichtslos überfischt. Die Umweltorganisation Greenpeace gibt Fischfans jetzt eine Neuauflage ihres Ratgebers darüber an die Hand, was sie bedenkenlos essen können. Dazu gehören zum Beispiel Lachs, Schellfisch oder Dorade, solange sie aus nachhaltiger Wildfischerei oder einer Zucht kommen. Das Gegenteil ist der Fall bei Fischen wie Aal, Dornhai oder Rotbarsch - die gehören laut Greenpeace nicht auf den Teller. Auch Makrele könne im Moment nicht guten Gewissens gegessen werden. Bei diesem Fisch streiten sich demnach die EU, Norwegen, Island und die Färöer Inseln um die Fangquoten - mit dem Ergebnis, dass es im Moment keinen echten Schutz gibt.

Greenpeace berücksichtigt nach eigenen Angaben neben dem Zustand der Fischbestände auch die Umweltauswirkungen der Fangmethoden und das jeweilige Fischerei-Management für seine Tipps. In dem Ratgeber gibt es Information zu 100 Fischarten.

Der Fischratgeber lässt sich hier runterladen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)