18. März 2013

Britische Städte streiten sich um die letzte Ruhestätte von König Richard III.

Kaum wurde er ausgebuddelt, da geht auch schon der Streit um sein Skelett los.

Die Überreste des britischen Königs Richard III. sollten nahe des Fundorts begraben werden, und zwar in der Kathedrale von Leicester - das sagt der Domherr in Leicester. Sie sollten da bestattet werden, wo er geliebt wurde, in Yorkshire, sagt dagegen ein Abgeordneter aus Yorkshire. Beide werden von der BBC zitiert.

Demnach gibt es auch eine Liste mit über 30.000 Unterschriften für jeweils die eine oder andere Stadt.

Die Gebeine des im 15. Jahrhundert regierenden Königs wurden im vergangenen Jahr unter einem Parkplatz in Leicester gefunden. Er war in einer Schlacht gegen die Dynastie der Tudors gestorben. In dem Bericht der BBC heißt es, die Leiche müsse nach Ausgrabungsregeln am nächstgelegenen geweihten Ort bestattet werden. Die Kathedrale von Leicester ist aber ausgerechnet anglikanisch. Die Staatskirche wurde erst nach König Richards Tod gegründet - vom Sohn seines Widersachers, gegen den er die Schlacht verloren hatte.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)