18. März 2013
In Thailand und Vietnam sind die natürlichen Feuchtwiesen schon so gut wie verschwunden, jetzt trifft es auch Kambodscha.
Rund um den See Tonle Sap, dem größten Binnengewässer Südost-Asiens, geht die Überschwemmungfläche weiter zurück. Englische Forscher haben berechnet, dass zwei Drittel der Fläche in den vergangenen 14 Jahren verschwunden sind. Wie sie im Journal "Conservation Biology" schreiben, ist vor allem die Landwirtschaft Schuld. Für den kommerziellen Reisanbau werden in Kambodscha Bewässerungsgräben ausgehoben, oft auch illegal.
Die Wissenschaftler aus Norwich berichten, dass viele Tiere wie Störche, Kraniche oder bestimmte Fische dadurch ihre Lebensgrundlage verlören.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)