18. März 2013
Eine aktuelle Untersuchung stellt eine seit langem gängige Theorie in Frage.
US-Wissenschaftler haben neue Erkenntnisse über die Kohlendioxidkonzentration in den Weltmeeren veröffentlicht. Im Fachmagazin "Nature Geoscience" schreiben sie, dass Plankton in warmen Gewässern an der Oberfläche etwa doppelt so viel Kohlendioxid aufnehmen kann wie lange angenommen.
Der bekannte Ozeanforscher Alfred Redfield war 1934 davon ausgegangen, dass Plankton überall die gleiche Menge CO2 aufnimmt - ob in der Tiefe des Meeres, an der Oberfläche, in kalten oder warmen Gewässern. Neue Untersuchungen der US-Forscher belegen jetzt, dass das nicht so ist. Sie haben für ihre Studie das Meer in sehr verschiedenen Regionen der Erde untersucht. Ergebnis: Vor allem in warmen, nährstoffarmen Gegenden am Äquator ist die CO2-Konzentration sehr viel höher als in den kalten, nährstoffreichen Polarzonen.
Kohlendioxid gilt als einer der Hauptgründe für den Klimawandel.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)