18. März 2013
Wenn Computer die menschliche Sprache auswerten, dann gibt es immer wieder Fehler.
Das kann man bei Apples Spracherkennungsprogramm Siri genau so beobachten wie bei Diktierprogrammen. Wer den Menschen am besten versteht, ist immer noch der Mensch. Deshalb haben Computer-Wissenschaftler aus Rochester im US-Bundesstaat New York eine Spracherkennung namens Scribe entwickelt, die zwar von Computern koodiniert wird, aber hinter der Menschen stehen.
Drei bis fünf Menschen bekommen Auszüge einer Rede vom Computer zugewiesen. Sie schreiben diese Auszüge auf, und der Computer setzt die sich leicht überlappenden Schnipsel dann wieder zusammen. So könnten bessere Resultate erzielt werden als mit Computerprogrammen.
Stenografen würden für ihre Dienste oft bis zu 100 Dollar pro Stunde verlangen, die Menschen hinter Scribe müssten dagegen nur tippen und hören können, und wären deshalb deutlich billiger.
http://www.technologyreview.com/news/512406/where-siri-has-trouble-hearing-a-crowd-of-humans-could-help/
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)