18. März 2013
Google macht nach eigenen Angaben "Frühjahrsputz" - deshalb soll zum 1. Juli der "Google Reader" abgeschaltet werden.
Über den RSS-Dienst kann man sich in einer Übersicht darüber informieren, was bestimmte Nachrichtenseiten und -portale neu einstellen. Viele Nutzer haben sich seit der Ankündigung vergangene Woche schon nach Alternativen zum bisher populärsten RSS-Dienst umgesehen. So meldet der Reader "Feedly" einen großen Ansturm - mehr als eine halbe Million Nutzer seien am Wochenende aufgenommen worden. Dazu musste "Feedly" seine Serverkapazität aufstocken. Auch die "Feedly"-App ist zur Zeit besonders gefragt. Es gibt aber auch weitere RSS-Dienste wie zum Beispiel "NewsBlur" oder "The Old Reader".
Google hat das Aus seines Readers damit begründet, dass die Zahl der Nutzer gesunken ist. Wer zu einem anderen RSS-Dienst wechselt, könne seine Daten mitnehmen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)