18. März 2013

Hirse-Comeback: Dürre in den USA sorgt für große Nachfrage

Was sich über Jahrtausende bewährt hat, kann nicht schlecht sein.

Das denken sich viele Landwirte in den USA und setzen verstärkt auf den Anbau von Hirse. Grund ist die Genügsamkeit von Hirse im Vergleich zu Mais oder Soja. Gerade in den Dürregebieten der USA wächst die Nachfrage. Saatgutverkäufer machen Überstunden, bei einigen gibt es schon die ersten Engpässe. Der Geschäftsbereich wächst nach Angaben eines amerikanischen Agrar-Konzerns mit zweistelligen Raten.

Die Vorteile von Hirse: Die Kulturpflanze gedeiht auch in heißen und trockenen Gebieten. Die Getreideart ist für die Viehzucht geeignet und kann auch zu Biokraftstoff verarbeitet werden. Und trotz steigender Nachfrage kostet das Saatgut deutlich weniger als das für den Maisanbau.

Mais wird aber unter den US-Futtermitteln noch länger die Nummer Eins bleiben. Obwohl es durch die Dürre große Einbußen gab, waren die Erträge beim Mais 40-mal so groß wie bei Hirse.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)