18. März 2013

Nordsee: Einigen Fischarten geht es besser

Der Scholle geht es gut - und dem Hering auch.

Das hat eine Studie von Forschern des Hamburger Thünen-Instituts für Seefischerei ergeben. Demnach gibt es erste Anzeichen für eine Erholung der Fischbestände in der Nordsee. Positiv ausgewirkt hat sich nach Ansicht der Wissenschaftler das strenge Fischereimanagement im vergangenen Jahrzehnt. Der Hauptautor der Studie, Nikolaus Probst, sagte der "Deutschen Presse-Agentur", die Fangquoten orientierten sich inzwischen stärker an wissenschaftlichen Ratschlägen. Außerdem seien die Fangflotten in Nordeuropa reduziert worden.

Probst macht sich allerdings auch Sorgen - vor allem um die meisten Hai- und Rochenarten. Aber auch die Bestände von Kabeljau, Flunder und Seezunge sind in der Nordsee entweder überfischt oder zu klein.

Die Studie bezieht sich auf die Jahre 1984 bis 2011.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)