18. März 2013
Grönland ist für Glaziologen, also Gletscherforscher, ein ideales Gebiet.
Wissenschaftler der Universität Zürich haben dort zusammen mit dänischen Kollegen lokale Gletscher untersucht. Sie kamen zu dem Schluss, dass diese weit mehr zum Anstieg der Meere beitragen als bisher angenommen. Am Rande des mächtigen grönländischen Eisschildes liegen tausende solcher lokalen Gletscher. Nach Berechnungen der Forscher sind sie für etwa zehn Prozent des Beitrags aller Gletscher weltweit am Pegelanstieg verantwortlich.
Die lokalen Gletscher in Grönland geben etwa 30 Gigatonnen Schmelzwasser ins Meer ab. Die Wissenschaftler hatten den Eisverlust mit Lasermessungen untersucht. Die Berechnungen sollen dabei helfen, den Einfluss des grönländischen Eises auf den Meeresspiegel besser vorherzusagen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)