18. März 2013

Billige Anti-Baby-Pille sorgt langfristig für gesündere Kinder

Dank Anti-Baby-Pille gibt es weniger Abtreibungen - das klingt relativ logisch.

Und auf lange Sicht sorgt die regelmäßige Einnahme offenbar auch für gesündere Kinder. Das haben Forscher und Universitäten in Stockholm und Princeton herausgefunden. Wie die Zeitung "Dagens Nyheter" berichtet, haben sie die Auswirkungen einer Pillenreform in Schweden untersucht. Ab 1989 hatte die Regierung in Teilen des Landes angefangen, die Pille für junge Frauen zu subventionieren, so dass das Verhütungsmittel für sie sehr günstig war.

Die Wissenschaftler verglichen die Daten von Frauen in verschiedenen Gegenden - manche profitierten von den Subventionen, manche nicht. Dabei zeigte sich: Die Kinder der staatlich unterstützten Frauen kamen seltener zu früh zur Welt und hatten später bessere Chancen, aufs Gymnasium zu gehen. Warum das so ist, wissen die Forscher noch nicht. Sie vermuten, dass es daran liegt, dass Frauen den Zeitpunkt des Kinderkriegens mit der Pille selbst bestimmen können - und dann besser vorbereitet sind auf die Mutterrolle.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)