19. März 2013
Schweden gilt bei uns als Musterland der Gleichberechtigung.
Aber auch dort verdienen weibliche Chefs weniger als männliche. Das hat eine Studie der Organisation "Ledarna" ergeben. Sie hat Daten von insgesamt 70.000 Menschen in Führungspositionen ausgewertet - sowohl im öffentlichen als auch im privaten Sektor. Demnach haben die Frauen 2012 im Schnitt umgerechnet 240 Euro weniger pro Monat verdient. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Unterschied sogar noch größer geworden: 2011 verdienten die weiblichen Führungskräfte 200 Euro weniger pro Monat als ihre männlichen Kollegen.
Eine Sprecherin von "Ledarna" nannte das Ergebnis "beklemmend". Die schlechtere Bezahlung könne Frauen demotivieren, sich überhaupt für Chef-Posten zu bewerben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)