19. März 2013
Schermäuse werden umgangssprachlich "Wasserratten" genannt.
Sie werden bis zu 22 Zentimeter groß und leben zum Beispiel an Kanälen. Obwohl man meinen könnte, dass die Nager nicht zu den beliebtesten Tiere gehören, wollen die Engländer ihnen jetzt das Überleben erleichtern. Wie die BBC berichtet, werden für ein Pilotprojekt in der Nähe einer Schleuse des Grand Union-Kanals in London kleine Leitern für die Mäuse angebracht. Die sollen ihnen helfen, von einem Staubecken über eine Mauer in den eigentlichen Kanal zu gelangen. Dort wurden Inseln für die Nager errichtet, auf denen sie ihren Nachwuchs aufziehen können. Langfristiges Ziel des Projektes ist es, verschiedene isolierte Schermaus-Populationen zusammenzubringen, damit sie sich vermehren und ihre Gene vermischen.
Laut BBC könnten die Maus-Leitern irgendwann in ganz Großbritannien eingesetzt werden. Die Zahl der Schermäuse ist in dem Land seit den 70er Jahren um 90 Prozent zurückgegangen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)