20. März 2013
"Schon wieder kaputt" - Elektro-Hersteller bauen offenbar häufig bewusst Schwachstellen in ihre Geräte ein.
Das geht laut "Saarbrücker Zeitung" aus einer Studie hervor, die die Grünen-Bundestagsfraktion in Auftrag gegeben hat. Demnach verwenden die Hersteller Bauteile, die einen frühzeitigen Defekt auslösen. Die Leidtragenden seien die Verbraucher. Weil die Nutzungsdauer verkürzt werde, müssten in immer kürzeren Abständen neue Produkte gekauft werden. Nach Angaben des Verbraucherexperten Stefan Schridde kostet der künstliche Verschleiß mehrere Milliarden Euro im Jahr. Die Grünen-Politikerin Dorothea Steiner spricht von einer Schweinerei, die immense Müllberge verursache.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)