20. März 2013

Microsoft: Ermittler prüfen Korruptionsvorwürfe

Ermittler in den USA prüfen, ob es bei Microsoft Korruption gegeben hat.

Das "Wall Street Journal" berichtet von möglichen Schmiergeldzahlungen im Ausland. Vorwürfe kommen demnach von einem ehemaligen Mitarbeiter, der für eine Microsoft-Tochter in China tätig war. Er behauptet, dass ihn ein Manager angewiesen hat, chinesische Beamte zu bestechen.

Schmiergelder sollen auch in Rumänien geflossen sein - und zwar als es um Softwareverträge mit dem Telekommunikationsministerium ging. Die Ermittler wollen klären, ob Microsoft dabei eine Rolle gespielt hat. Auch Geschäftsbeziehungen in Italien werden unter die Lupe genommen.

Microsoft hat eigene Untersuchungen angekündigt. Der Konzern teilte mit, man nehme die Vorwürfe ernst.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)