20. März 2013

Widerstand gegen Leistungsschutzrecht gefordert

"Blockiert das Leistungsschutzrecht!"

Das fordern mehr als 40 Netzaktivisten in einem offenen Brief an die Politiker der Bundesländer. In der Ländervertretung, dem Bundesrat, geht es übermorgen um das umstrittene Gesetz. Dort kann es zwar nicht gekippt werden. Der Bundesrat könnte aber den Vermittlungsausschuss einschalten. Dadurch würde das Gesetz später in Kraft treten.

Das Leistungsschutzrecht sieht vor, dass Verlage Lizenzgebühren von Unternehmen, wie zum Beispiel Suchmaschinen, fordern können - wenn diese Verlagsinhalte im Internet verbreiten. Sehr kurze Ausschnitte bleiben aber kostenfrei.

Den offenen Brief gegen das Leistungsschutzrecht haben bekannte Blogger und Journalisten unterschrieben, darunter Jakob Augstein und Stefan Niggemeier. Ein Kritikpunkt: Das Gesetz benachteilige vor allem kleinere Verlage.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)