20. März 2013
Was bringen uns die IGeL?
Nein, es geht nicht um die kleinen stacheligen Tiere, sondern um die individuellen Gesundheitsleistungen, die mit IGeL abgekürzt werden. Also Untersuchungen wie Brustultraschall oder auch professionelle Zahnreinigung, die nicht von den Krankenkassen bezahlt werden, sondern von uns Patienten. Seit gut einem Jahr können Versicherte diese Leistungen auf http://www.igel-monitor.de/ bewerten und sich darüber informieren.
Heute hat der Medizinische Dienst des Spitzenverbandes der Krankenkassen eine erste Bilanz gezogen. Und die ist nicht gut. Demnach bieten die Ärzte immer mehr individuelle Gesundheitsleistungen an, die die Experten aber meist nicht als sinnvoll bewerten. Von den 30 am häufigsten angebotenen IGeL seien nur drei als "tendenziell positiv" bewertet worden, zwölf sogar als negativ oder "tendenziell negativ". Beim Rest lautet das Ergebnis "unklar": Das heißt, Schaden und Nutzen dieser Gesundheitsleistungen halten sich die Waage oder es gibt keine ausreichenden Informationen darüber.
Hier geht es zur [Bilanz des IGeL-Monitors.|http://www.mds-ev.de/4102.htm]
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)