21. März 2013
Gut geschmiert ist halb gewonnen: Das gilt offensichtlich nicht nur für Fahrradketten, sondern auch für tektonische Platten.
US-amerikanische Wissenschaftler haben im Mittelamerikagraben, einem Tiefseegraben vor der Pazifikküste Nicaraguas, eine interessante Entdeckung gemacht. Wie sie im Fachmagazin "Nature" berichten, fanden sie eine dünne Schicht aus geschmolzenem, verflüssigtem Felsen im Erdmantel. Sie vermuten, dass die Schicht als eine Art Gleitmittel zwischen den tektonischen Platten dient.
Die Wissenschaftler schätzen, dass die Schicht etwa 25 Kilometer dick ist. Sie befinde sich an der Stelle, wo sich die Cocosplatte unter Zentralamerika schiebt.
Die Forscher erhoffen sich von ihrer Entdeckung ein besseres Verständnis von geologischen Ereignissen wie Vulkanismus und Erdbeben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)