21. März 2013
Wenn die SMS auf dem Handydisplay einem quasi entgegenspringt, muss das nichts mit dem Inhalt zu tun haben.
Forscher des Computerherstellers Hewlett-Packard haben einen 3D-Bildschirm entwickelt, der so dünn ist, dass er sich für Smartphones eignet. Wie sie im Fachmagazin Nature schreiben, nutzen sie dafür eine neue Technik. Eine 3D-Brille sei nicht nötig. Die Pixel auf dem Bildschirm seien mit kleinen Rillen versehen, die einfallendes Licht jeweils in eine bestimmte Richtung zurück werfen.
Der 3D-Effekt entsteht, weil die beiden Augen eines Menschen jeweils ein leicht verschobenes Bild wahrnehmen. Das Gehirn setzt diese Eindrücke dann zu einem dreidimensionalen Bild zusammen. So funktionieren zwar auch andere 3D-Bildschirme. Doch normalerweise erzielen sie den Effekt mit Hilfe einer Linse, die über den Bildschirm gelegt wird. Und die macht die Bildschirme dicker - zu dick für Smartphones.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)