21. März 2013

Essen: Wenn Kinder wählerisch sind, hat das auch mit den Genen zu tun

Ich esse meine Suppe nicht! Nein, meine Suppe ess ich nicht!

An diesen Ausruf des Suppenkaspers dürften sich manche Eltern erinnert fühlen, wenn sie ihren Kindern Essen vorsetzen, das die noch nicht kennen. US-Forscher haben jetzt herausgefunden: Wie gern oder ungern Kinder unbekanntes Essen probieren, hat nicht nur etwas mit ihrer Persönlichkeit zu tun, sondern auch mit den Genen. Das haben die Wissenschaftler in einer Studie mit 66 Zwillingspaaren im Alter zwischen vier und sieben Jahren herausgefunden. Sie haben damit die Ergebnisse früherer Studien mit etwas älteren Kindern bestätigt.

Es ist aber laut den Forschern nicht unmöglich, genetisch auf Ablehnung gepolten Kindern das Essen doch noch schmackhaft zu machen. Zum Beispiel könnten die Eltern als Vorbild fungieren, immer wieder unbekannte Gerichte auf den Tisch bringen oder den Kind mehrere neue Produkte zur Auswahl anbieten.

Die Studie ist im Fachmagazin "Obesity" erschienen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)