21. März 2013
Nach einem Unfall ist der Blutverlust für die schwerverletzten Patienten eines der größten Risiken.
Denn der daraus resultierende Schock ist neben der Schädel-Hirn-Verletzung die häufigste Todesursache schwerstverletzter Menschen. Wie ein Mediziner der Universität Witten/Herdecke im Fachmagazin "Critical Care" berichtet, hat er eine Methode entwickelt, die den Blutverlust noch genauer abschätzen lässt. Bisher schätzen Ärzte der Notaufnahme den Blutverlust - unter anderem an Herzschlag, Blutdruck und den Bewusstseinszustand des Patienten. Die neue Methode bezieht auch einen neuen Laborwert mit ein. Er gibt Aufschluss über die Durchblutung des Gewebes.
Für seine Studie hat ein Mediziner rund Daten von rund 16.000 Notfall-Patienten analysiert.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)