21. März 2013
Auf Whistleblower-Seiten setzen bisher vor allem Medien.
Aber die Justiz zieht nach. In Österreich können Bürger jetzt Verdächtiges auf einer Website melden und dank spezieller Verschlüsselung trotzdem anonym bleiben. Die Seite ist vor allem zur Korruptions-Bekämpfung gedacht. Wer also irgendwo Geldwäsche, Sozialbetrug oder gefälschte Bilanzen vermutet, kann es auf der Seite melden.
Eingerichtet wurde sie vom österreichischen Justizministerium. Drei Staatsanwälte sollen den Hinweisen nachgehen. Wer etwas übermitteln will, kann einen Account anlegen und trotzdem anonym bleiben, heißt es auf der Seite. Dann könnten die Fahnder bei Nachfragen auch mit den Hinweisgebern Kontakt aufnehmen.
In Deutschland nutzen die Landeskriminalämter [Niedersachsen|http://www.korruptionsbekaempfung.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=15049&article_id=61893&_psmand=33] und Baden-Württemberg bereits ein ähnliches System.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)