21. März 2013

Rätsel hinter kleinen Seeschlangenköpfen gelöst

Die Beute von Schlangen ist manchmal größer als sie selbst - zu sehen an den Beulen, die langsam durch den Schlangenkörper wandern.

Es gibt aber bestimmte Seeschlagenarten, die trozdem extrem kleine Köpfe haben. Warum sie sich so entwickelt haben, war lange unklar. Jetzt haben Forscher der Universität Adelaide das Rätsel hinter den geschrumpften Seeschlagenköpfen gelöst: Sie brauchen sie, um in die Höhlen von Aalen zu gelangen, von denen sie sich ernähren.

Interessanterweise sind die Seeschlagen mit kleinen Köpfen von denen mit großen Köpfen genetisch fast nicht zu unterscheiden. Sie müssen sich also sehr schnell entwickelt haben.

Die Studie kann man in der Fachzeitschrift "Molecular Biology" nachlesen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)