22. März 2013

Reiche bei Stadtparks in den USA offenbar bevorzugt

Manche Menschen sind gleich und manche gleicher. Deswegen sind in einer US-Stadt einige Parks schön und manche schöner.

Ein Forscher der Universität Missouri hat mehr als 200 Parks in Kansas City und Umgebung untersucht. Das Ergebnis: In Vierteln mit reichen Bewohnern waren die Parks besser augestattet als in ärmeren Gegenden - und das obwohl die Verwaltung normalerweise überall für das gleiche Niveau sorgen müsste.

Der Studie zufolge gibt es zwar in den Gebieten mit ärmeren Menschen mehr Stadtparks - sie sind aber schlechter ausgestattet. Es gebe dort weniger Spiel- und Sportplätze. Auch die Spazierwege seien oft nicht in so gutem Zustand. In den besseren Vierteln kämen dagegen noch Extras wie Springbrunnen oder Blumenbeete dazu.

Nachlesen lässt sich die Studie im Magazin "Annals of Behavioral Medicine".

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)