22. März 2013

Dinosaurierherrschaft: Neue Beweise bestätigen Theorie von massiven Vulkanausbrüchen als Grund für Alleinherrschaft

Über das Aussterben der Dinosaurier auf der Erde gibt es viele Theorien.

Zum Beispiel könnte ein Meteoriteneinschlag ihr Ende eingeleitet haben. Aber was führte eigentlich dazu, dass die Dinosaurier davor rund 135 Millionen Jahre lang die Erde quasi alleine beherrschten?

Forscher vermuteten schon länger, dass dafür massive Vulkanausbrüche verantwortlich sein könnten. Sie sollen vor rund 200 Millionen Jahren zu einem plötzlichen Aussterben von etwa der Hälfte aller Tier- und Pflanzenarten geführt haben.

Eine neue Untersuchungsmethode von US-Wissenschaftlern hat diese Theorie nun offenbar bestätigt. Wie sie im fachmagazin "Science" schreiben, ermittelten sie das Alter von Vulkangestein aus verschiedenen Erdtteilen - und damit den Zeitpunkt der Vulkanausbrüche. Er stimmt demnach tatsächlich in etwa mit dem des Massensterbens überein.

Mit der neuen Methode habe man Ungenauigkeiten bei der Datierung von etwa zwei Millionen auf wenige tausend Jahre reduzieren können - für die Geologen ein Wimpernschlag in der Geschichte.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)