22. März 2013
Die Dokumente sollen "im Geist der Fairness und verantwortungsvoll ausgewogen" veröffentlicht werden.
So formuliert es der Präsident des MIT laut der "taz". Gemeint sind Unterlagen zu den Ermittlungen gegen den Hacker Aaron Swartz. Der hatte sich kurz vor seinem Verfahren wegen angeblicher Computerkriminialität das Leben genommen. Die Anwälte, die für den Nachlass von Swartz verantwortlich sind, hatten beantragt, die Dokumente komplett freizugeben. Denn die würden zeigen, dass er kein Krimineller war, sondern sich für die Open-Access-Bewegung engagiert habe.
In einer Mail an die Mitarbeiter schreibt der MIT-Präsident nun, dass die Dokumente zwar veröffentlicht werden, Namen und Infos zu Schwachstellen im Instituts-Netz will man aber schwärzen.
Aaron Swartz hatte sich in die MIT-Datenbank eingehackt und Millionen wissenschaftlicher Artikel runtergeladen, um sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Seine Eltern beschuldigen das US-amerikanische Justizsystem ihren Sohn eingeschüchtert zu haben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)