22. März 2013

Spiegel: Hacker hat das Internet vermessen

Er wollte einfach mal Spaß mit dem Internet haben, wie ihn nur sehr wenige Menschen jemals erleben werden.

So zitiert der "Spiegel" den Hacker, der mal eben das Internet vermessen hat. Er wollte wissen, wie viele IP-Adressen eigentlich ans Netz angeschlossen sind. Dafür bastelte er ein Programm, das das Netz nach Rechnern absuchte, die mit einem Standardpasswort verschlüsselt sind. Das Programm sucht nach dem voreingestellten Passwort "root" und loggte sich dann in die Rechner ein. Mit Hilfe der so gekaperten rund 420.000 Rechner konnte der Hacker dann mal nachzählen, wie viele Adressen erreichbar sind. Ergebnis: 450 Millionen. Zusammen mit den Rechnern, die hinter Firewalls versteckt sind, kommt er auf hochgerechnet 1,3 Milliarden vergebener IP-Adressen. Das Ganze ist allerdings alles andere als legal, deswegen will der- oder diejenige auch unerkannt bleiben. Nach Expertenmeinung scheinen die Zahlen aber zu stimmen.

Der Bericht des Unbekannten: http://internetcensus2012.bitbucket.org/paper.html

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)