22. März 2013

Chinesische Schüler bekommen künftig Kopfnoten für sparsamen Umgang mit Ressourcen

Nicht aufessen gibt's an chinesischen Schulen bald nicht mehr.

Und wer nicht aufisst, der bekommt eine schlechte Note. Das Bildungsministerium in China führt nämlich jetzt Kopfnoten für Sparsamkeit ein. Ein Rundschreiben fordert alle Schulen und Kindergärten auf, vor allem den Umgang mit Lebensmitteln zu überwachen. Dafür soll in den Kantinen extra Personal eingesetzt werden, um das Essverhalten der Schüler zu beobachten. Außerdem soll es Unterrichtseinheiten zum sparsamen Umgang mit Wasser, Papier und Lebensmitteln geben. Schuldirektoren und Lehrer betrifft die neue Regel übrigens auch: Künftig wird nämlich ihr Gehalt davon abhängig gemacht, wie wenig Ressourcen ihre Schule verschwendet.

In China läuft gerade eine landesweite Kampagne gegen Verschwendung. Nach offiziellen Angaben wird in dem Land jedes Jahr Essen im Wert von umgerechnet über 17 Milliarden Euro weggeworfen. Damit könnte man rund 200 Millionen Menschen ernähren.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)