22. März 2013

Dauerfrost bedroht Gartenbaubetriebe

Über 20 Millionen Veilchen, Stiefmütterchen und Primeln stehen unnütz in Gewächshäusern herum.

Und das sind allein die Zahlen, die der Gartenbauverband Berlin-Brandenburg herausgegeben hat. Die Blumen finden einfach keine Käufer, weil wegen des ewigen Winters niemand welche pflanzen will. Allein der gefrorene Boden macht das ja an vielen Stellen unmöglich.

Laut Verbandsgeschäftsführer Andreas Jende hat es so etwas in den vergangenen 20 Jahren nicht gegeben. Normalerweise ist das Ostergeschäft der erste große Umsatzbringer im Jahr. Doch jetzt bezeichnen manche Gartenbaubetriebe die Lage als existenzbedrohend. Wenn die Blümchen nicht schnell verkauft werden, landen die meisten wohl auf dem Kompost.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)