22. März 2013
Viele Jahre ging es aufwärts - diesmal nicht.
2012 haben erstmals seit langem wieder weniger Deutsche Blutstammzellen gespendet. Das hat das Zentrale Knochenmarkspender-Register in Ulm mitgeteilt. Insgesamt haben 6.200 Menschen mit ihrer Spende Patienten mit Leukämie oder anderen bösartigen Bluterkrankungen geholfen. 2011 waren es etwas mehr.
Warum die Zahl der Spender nicht weiter gestiegen ist, wissen die Mitarbeiter des Registers nicht. Geschäftsführer Carlheinz Müller macht sich auch keine Sorgen: Immerhin hätten sich im vergangenen Jahr 420.000 Menschen als potenzielle Spender registrieren lassen. Insgesamt ist jeder zehnte Bürger zwischen 18 und 60 Jahren erfasst.
Für Leukämie-Patienten sind Stammzellen oft die letzte Hoffnung. Es ist aber schwierig, einen passenden Spender zu finden. Für manche Patienten gibt es unter Millionen Registrierten niemanden, der in Frage kommt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)