25. März 2013
Es soll Menschen geben, die darauf hoffen: dass Sprit noch einmal billiger wird.
Für sie kommt von der Forschergruppe Energy Watch Group ein weiteres Mal Ernüchterung: Diese geht nach einem Bericht der "Frankfurter Rundschau" davon aus, dass die Fördermengen von Erdöl und Erdgas bald runter gehen - und die Preise deshalb weiter rauf. Einer Studie der Forscher zufolge ist die größte Menge, mit der sich Öl und Gas fördern lassen, im Jahr 2020 erreicht. Ab diesem Punkt würden fossile Energien weniger und deshalb teurer. Für die Forscher ist in den kommenden fünf Jahren deshalb ein Spritpreis von zwei Euro pro Liter wahrscheinlich.
Die Forscher widersprechen mit ihrer Analyse den Prognosen der Internationale Energieagentur. Diese hatte vorausgesagt, dass Öl und Gas weiterhin in großen Mengen verfügbar sind. Sie rechnet dazu unter anderem mit der Frackingtechnik, mit Tiefseebohrungen und Öl aus Teersand. Die Energy Watch Group sieht das anders: Die Fördermengen bei diesen Verfahren blieben im Moment weit hinter den Erwartungen zurück.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)