25. März 2013
Wer keine Lust auf Schule oder Uni hat, kann sich jetzt rechtfertigen: Lernen schadet dem Gehirn.
Zumindest bei Mäusen kommen Forscher aus den USA in einer Studie im Fachmagazin Nature Neuroscience zu dem Ergebnis, dass Lernen die DNA der Nervenzellen im Hirn zerstören kann. Sie hatten die Tiere in einen fremden Käfig gesperrt und sie so ungewohnten Anblicken, Gerüchen und Oberflächen ausgesetzt. Diese fremde Umgebung kennenzulernen, sorgte bei den Mäusen für drei Mal mehr Schäden in den Nervenbahnen-DNS als in ihrer gewohnten Umgebung.
Die Studie soll der Alzheimer-Forschung dienen. Denn für einen gesunden Menschen sei es kein Problem, Nervenstränge zu wieder zu reparieren. Bei Alzheimer Kranken könnten die Schäden dagegen bleiben, wenn auch die DNA mit der Erbinformation beschädigt ist.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)