25. März 2013
Die Römerinnen sahen wirklich so aus wie ihre Skulpturen.
Historiker und Archäologen glaubten lange, dass die kunstvollen Frisuren antiker Römerinnen nur der Fantasie der Bildhauer entsprungen seien. Die New Yorker Friseurin Janet Stephens hat herausgefunden, dass sie sich ziemlich genau ans Original hielten. Ihre jahrelangen Forschungen hat die Hobbyarchäologin im Fachmagazin "Journal of Roman Archaeology" veröffentlicht.
Zwei Erkenntnisse brachten Stephens entscheidend voran: Zum einen entdeckte sie, dass sie selbst solche Frisuren machen konnte, wenn sie die verschiedenen Zöpfe mit Nadel und Faden zusammennähte. Und dann fand sie heraus, dass das lateinische acus, das normalerweise mit Stecknadel übersetzt wird, auch Nähnadel heißen kann.
Wie man selbst eine antike römische Hochsteckfrisur herstellen kann zeigt Stephens übrigens in mehreren Videos. Damit will sie auch Hollywood-Produzenten Nachhilfe geben, damit sich keine Peinlichkeiten mehr in Historiendramen einschleichen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)