25. März 2013
Herzwandverdickung oder Hypertrophie - das kennt man von Sportlern.
Da werden aufgrund der höheren Belastung die Herzwände dicker. Während das bei Sportlern okay und auch umkehrbar ist, kann so etwas auch Menschen passieren, die einen erhöhten Blutdruck haben. Und dann wird es gefährlich, dann kann die Erkrankung bis zum Tod durch Herzversagen führen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Herz- und Lungenforschung haben nun das Molekül identifiziert, das für die Herzwandverdickung zuständig ist. Sie haben bei Mäusen künstlich eine solche Verdickung herbeigeführt. Daraufhin produzierten die Tiere ein bestimmtes Molekül häufiger als sonst. Schaltete man das Molekül aus, dann litten die Mäuse nicht mehr so stark an der Herzwandverdickung. Nun wollen die Wissenschaftler aus ihre Erkenntnissen eine Therapie entwickeln.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)