25. März 2013

Malmström: Gesetzentwurf soll Europa als Studienort attraktiver machen

"Die bürokratischen Hürden für Gastaufenthalte sind bislang einfach zu hoch."

Sagt EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström und will mit einem Gesetzentwurf Europa als Studienstandort attraktiver für Studenten aus Nicht-EU-Ländern machen. Demnach sollen europäische Behörden in Zukunft innerhalb von 60 Tagen entscheiden, ob eine Aufenthaltsgenehmigung erteilt wird. Außerdem sollen sie mindestens zwanzig Stunden pro Woche arbeiten dürfen, um sich ihr Leben zu finanzieren. Auch nach dem Studium sollen die Akademiker ein Jahr in Europa bleiben dürfen, um einen Job zu suchen. Das neue Gesetz soll nicht nur für Studenten gelten, auch Au-Pairs, Schüler und bezahlte Praktikanten fallen unter die neue Regelung. Bislang, sagt ein EU-Sprecher, gelingt es Europa nicht, die benötigten Arbeitskräfte anzuwerben. Das soll das neue Gesetz ändern. Jetzt muss das Europa-Parlament über den Vorschlag beraten.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)